Das Ende des Fische-Zeitalters
Im Moment gleiten wir langsam vom Fische-Zeitalter in das Wassermann-Zeitalter und verbinden uns dadurch immer mehr mit dem Energiefeld des Wassermanns. Doch bevor wir dort gänzlich eintauchen und das Fische-Zeitalter vollkommen hinter uns lassen, ist es wichtig, sich des persönlichen Fischaspektes bewußt zu werden. Die Essenz davon wird jetzt jedem Einzelnen klar und deutlich. Wir sollen sie annehmen und von ihr lernen, um sie vollkommen in uns integrieren zu können. Leider bleibt für die meinsten von uns der Schockeffekt in dieser Phase nicht aus.
Wir müssen nochmals abtauchen
Aus völlig unerwarteten Ecke taucht jetzt plötzlich die Aktivierung durch ein Geschehen auf, dass uns zwingt, uns mit einem Teil auseinander zusetzen, den wir immer als minderwertig gesehen hatten. Jetzt steht diese unangenehme Fratze erneut vor uns und wir können sie nicht mehr ignorieren.
Wir müssen in unsere Seele tauchen, um dort ihren Ursprung zu erkennen. Erst dann wird sie sich völlig auflösen können.
Dies ist ein sehr konfrontierender Prozess, der sich nicht so einfach und nicht ohne Hilfe vollziehen lässt.
Was ist meine Seele
In die Seele tauchen, das klingt immer so schön, aber was ist die Seele eigentlich ? Ich stelle mir meine Seele als ein rießengroßes Raumschiff vor, daß am Erdplasma (Äther der Erde) angedockt liegt. Von dort aus schickt sie eine kleinere Raumkapsel zeitlich auf die Erde, um Erfahrungen zu sammeln. Und diese Kapsel, ein Teil der Seele, das bin ich hier auf der Erde in meinem Körper.
Die letzten Schattierungen
Wir sind durch unsere Inkarnation auf der Erde mit dem gesammten Energiefeld des Kosmos verbunden und jeder Mensch trägt das gesammte Kraftfeld aller Sternzeichen in sich. Die letzten 2000 Jahre haben wir uns alle mit dem Energiefeld der Fische auseinander gesetzt. Wir haben uns seine Qualität zu eigen gemacht, sein Energiefeld kennen gelernt und seine Farbe in uns zum Leuchten gebracht. Und jetzt sind wir bei seiner letzten Schattierung angelangt.
Das Sternzeichen Fische
Da sich das Fische-Thema im Moment in jedem von uns auswirkt, um zum Abschluß kommen zu können, möchte ich die Energie dieses Sternzeichens hier gerne näher erklären.
Die Fische gehören astrologisch gesehen, wie auch der Krebs und der Skorpion, zum Element Wasser. Das Wasser symbolisiert unsere Gefühlswelt, unsere Triebe, Stimmungen, unsere Wünsche, unser Verlangen, Leidenschaften, unsere Träume und Phantasien; es geht dabei um unsere Seele. Um unsere Anpassungsfähigkeit und alles was wir als ein astrales Wesen sind und fühlen.
Die Sprache des Elements Wasser sind Bilder und Symbole, man denke dabei an unsere Träume. Die Wahrnehmung in diesem Bereich ist absolut subjektiv, meistens völlig unlogisch und in seiner Totalität nur der eingenen Person zugänglich.
Wir können dieses Element in uns erkennen, durch alles was wir fühlen und durch den Drang, daß wir anderen Menschen helfen wollen, sie ’retten’ wollen. Die höchste Stufe des Wassers, besser gesagt unserer Seele, ist die Transformation des Leidens und der innere Friede.
Innere Erlösung
Das Energiefeld der Fische sorgt dafür, daß wir in unsere Umgebung einfließen können. Daß wir in eine Form, die uns zur Verfügung steht, gleiten können. Dadurch füllen wir diese nicht nur, wir säubern und neutralisieren sie ebenfalls. Wir lernen das Leben auf der Erde zu fühlen und geben uns einer Höheren Liebeskraft hin.
Durch Ver-gebung (= jemanden seine ungewünschte Energie zurück geben), können wir uns wieder mit unserer gesammten Seele, mit unserer göttlichen Essenz verbinden. Innere Erlösung und der Eintritt in die göttlichen Gebiete findet in diesem Zeichen statt. Unser Fischaspekt ist das spirituellste Gebiet, das wir mit unserem Gefühl wahrnemen können.
Allgemeine Kennzeichen der Fische
Zu den allgemeinen Kennzeichen der Fischenergie gehört, daß wir ohne irgendwelche Eigenrichtung sind. Wir besitzen eine starke Sensibilität für alle Schwingungen aus der Umgebung und haben keinerlei Struktur, keine feste Form.
Wir sind wie das Wasser, verbinden uns mit allem dem wir begegnen und nehmen immer die Form an mit der wir zusammen kommen. Wir können gegensätzliche Strömungen in uns aufzunehmen, wobei wir uns meistens völlig in dem Anderen verlieren.
Keine deutlich abgegrenzte Individualität
Der Fisch kennt Gott, darum sucht er ihn auf der Erde. Er öffnet sich ganz dem kosmischen Lebensstrom. Eigentlich sucht er den Anschluß zu seinem Höheren Selbst, was schwierig zu finden scheint, da er keine deutlich abgegrenzte Individualität besitzt.
Kontakt mit dem inneren Kind
In unserem Fischaspekt sind wir verträumt, egolos, aufopferungswillig und glauben an das Gute im Menschen. Wir sind allem gegenüber offen und besitzen ein sehr starkes Einfühlungsvermögen. Wir stehen ständig im Kontakt mit unserem inneren Kind. Im irdischen Bereich unseres Fischaspektes (astrologisch nennen wir dies das Haus) bleiben wir so lange wie möglich kindlich und spielen sehr gerne.
Wir brauchen den Kontakt zu Menschen
Der Fisch wohnt im Wasser, in der Seele. Er befindet sich im allertiefsten Punkt und fließt, eben so wie das Wasser das tut, auch bis in die allerletzte Ritze. Dadurch weiß die Seele, wo sich noch unerwünschte Öffnungen befinden. Und so wie der Fisch das Wasser braucht, um dies bewerkstelligen zu können, so brauchen wir andere Menschen, die uns Seelennahrung geben, um gefühlsmäßig ’fliessen’ zu können.
Wichtig ist aber, daß wir uns nicht gnadenlos von ihren Erlebnissen mitreißen lassen und uns in ihren Gefühlsgewässeren verlieren, sondern, daß wir bei uns selbst bleiben. Leider fühlt sich das für viele als egoistisch an und wird duch falsche Interpretation des Christentums immer noch vermieden. Doch wenn wir in unserem Fischeaspekt nicht die Seelenfenster schließen, zerfließen wir und verlieren unsere Individualität.
Lernen ‘nein’ zu sagen
Weil wir hier große Schwierigkeiten haben ´nein´ zu sagen, nicht besonders realistisch sind und lieber in unserer Traumwelt verkehren, kommt jetzt eben ein Schockeffekt in unsere Leben, so daß wir lernen, uns abzugrenzen. Fische flieht gerne vor der nackten Realität, weil sie sich da hilflos und minderwertig fühlen. Das Leben wird hier meistens durch einen Schleier erlebt und man hat oft das Gefühl Opfer der Umstände geworden zu sein.
Das geborene Medium
Die Einfühlungskraft und Offenheit des Fischaspekts bietet uns die Möglichkeit, als eine Art Mittler zwischen Gott und der Welt zu stehen, zumindest dann, wenn unsere Seelenfenster geschlossen sind und unser Gefühlswasser klar und rein ist. Mit großem Drang zur Mystik und zur Spiritualität sind wir in diesem Bereich das geborene Medium. Unser Höheres Selbst fließt dann reibungslos in unsere irdische Erscheinungsform und kann durch uns hindurch arbeiten. Die Kommunikation der kleineren Kapsel mit dem großen Raumschiff ist dann optimal.
Unbewußte Fischqualität
Sind wir uns des persönlichen Fischaspekts noch nicht bewußt, dann leben wir in einer Art Seelenverwirrung. Wir lassen unter allen Umständen unsere Seelenfenster offen, opferen uns freiwillig auf, in der Hoffnung dadurch als Märthyrer erhöht zu werden.
Klagen, Mitleid, die Rolle des Opfers und ständige Unzufriedenheit gehören zum täglichen Leben. Damit schaffen wir uns letztendlich die Umstände, wodurch wir nie zur Verantwortung gezogen werden können.
Dieses schwach sein ist eine (unbewußte) Taktik und sie geht manchmal sogar so weit, daß wir uns lieber in einer Krankheit festbeißen, als Verantwortung für unser Leben zu tragen. Wir flüchten vor dem Erwachsen werden nicht selten in Alkohol, narkotische Gifte, Drogen oder eine selbsterschaffene Wirklichkeit, eine illusionäre Welt.
Bewußte Fischqualität
Sind wir uns der eigenen Fischenergie bewußt, dann haben wir den Weg der Erlösung gefunden. Aus dem Auflösen im Anderen, ist durch das Setzen natürlicher Grenzen und durch aufrechtes Mitfühlen, das wirkliche Erleben entstanden. Aus dem Auflösen ist das Verbinden geworden. Wir haben gelernt unsere Seelenfenster zu schliessen und sie nur unter ganz gewissen Umständen zu öffnen, die wir eigenverantwortlich festlegen.
Verbundenheit mit unseren Mitmenschen, geben wir als eine Art Serum weiter, wodurch diese ebenfalls Kraft erhalten, sich ihrer persönlichen Seelengrenze bewußt zu werden, um wieder in ihr Gleichgewicht zu kommen. Wir werden gestärkt von Einsicht und Erkenntnis, nicht zerfressen von Mitleid.
Unsere Seele haben wir aus dem Leiden befreit und herauskristallisiert und gewähren ihr nun ihre natürlichen Grenzen. Wir sind die Helfer des Göttlichen geworden, die in der Menschenseele leben und arbeiten und den Weg von der Erde zum gesammten Kosmos weisen.
Uns wurden die Füsse gewaschen
Christus, der Fisch (Ichthys) hat uns in diesem Gebiet, diesem Energiefeld, die Füße gewaschen und uns von dem irdischen Schmutz befreit. Somit wird unser göttlicher Lebensstom nicht mehr von der Materie und der Struktur blockiert und festgehalten, sondern kann frei in die Welt fließen.
Wir sind mit dem Christusbewußtsein verbunden und haben die Kraft erhalten, anderen Menschen ebenfalls die Füße zu waschen, wodurch sie gereinigt werden. Die Füße unseres Körpers entsprechen astrologisch den Fischen.
Ohne die Fischenergie in uns wären wir zu hart, egoistisch, ignorant und würden allem Unangenehmen in unserem Leben aus dem Weg gehen. Wir würden druchstrukturiert bleiben, bis das Leben uns letztendlich zerbrechen würden, so wie einen alten Knochen (Erde), der an Elastizität (Wasser) verloren hat.
Zyklus der Elemente
Die letzten 2000 Jahre haben wir also die Elastizität in unser Wesen einbauen können und gleiten jetzt in einen flexibeleren Zustand. Ein Sein in Freiheit, Unabhängingkeit und Brüderlichkeit, das uns im Wassermann-Zeitalter erwartet.
Es ist ein ganz natürlicher Zyklus, daß das Wasser (Gefühl) durch die Sonne (Feuer, unser Wille) verdampft und dadurch in Luft, unser metales Feld (Denken) eintreten kann. Auf diese Art und Weise sammeln wir unsere Erfahrungen.
Ist unser Fühlen nicht im Einklang mit unserem Willen, dann löscht das Wasser das Feuer und es zischt. Der Dampf kommt zwar auch in die Luft (mentales Gebiet), aber eben mit einem Knall, einem Zischen und das ist eher unangenehm.
Zuerst durchleben, nicht durchdenken
Alles was unsere Seele trübt, soll an erster Stelle nicht direkt mit unserem Kopf gelöst, sondern zuerst durchlebt werden. Meist sind es ganz alte Stücke die in unserer Seele tief unten als dunkele Schmiere in uns fließen. Ignorieren und uns vor der Verantwortung drücken, wird uns nicht helfen, das bringt nur weitere Katastrophen mit sich.
Neudefinierung der Wesensgrenze
Man will uns in dieser Endphase lediglich darauf aufmerksam machen, daß hier noch etwas ist, das gelebt, erlebt, gefühlt werden will. Allein dadurch können wir unsere Grenzen ganz deutlich erkennen. Die Transformation unseres Leidens und das Erleben des inneren Friedens kann nur stattfinden, wenn wir die Grenzen in unserer Seele neu definieren.
Das Erste was uns jetzt zu tun steht, ist die Neudefinierung unserer Wesensgrenze. Zuerst für uns selbst, wir brauchen das noch mit niemand zu teilen, müssen sie aber kennen und sie unter allen Umständen verteidigen wollen. Es soll kein mitleidiges Auflösen mehr in unangenehmen Situationen geben.
Nur wenn wir uns abgrenzen, können wir als ein individuelles Wesen bestehen. Und das ist es, was im Wassermann-Zeitalter von uns erwartet wird, daß wir als Individuum in der Gemeinschaft leben.
Die Höchste Liebeskraft
Fühl mit klarem Verstand deine jetzigen Seelenschmerzen und umarme diese, für dich schwache Seite deines Wesens. Durch das Fühlen, das Erleben dieser unangenehmen Seite und ihr vorurteilsfreies Akzeptieren, löst sich der Schmerz auf. Er verwandelt sich in die Höchste Liebeskraft dir selbst und der Welt gegenüber.
Nur diese Transformation ermöglicht uns den Eintritt in das neue Zeitalter, um als weise Menschen in Brüderlichkeit leben zu können.
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Heidrun Astrologie
Du hast das Recht völlig glücklich zu sein. Glücklich sein mußt du dir nicht erst verdienen. Es ist der normale Zustand deines Wesens und es ist dein Geburtsrecht, genauso wie die Entscheidungsfreiheit !






liebe heidrun,
ich lese diesen artikel erst heute, zwei monate nachdem ich meine schwester durch eine krebserkrankung verlor. kurz nachdem du diesen artikel geschrieben hast, war ich die letzten vier wochen bei ihr und habe oft gelitten. jetzt fand ich so viel von meinem damaligen erleben: ich habe es damals nicht geschafft, meine seelenfenster zu schliessen, um integer zu bleiben. da war nur das wasser: das helfen wollen, und hat mich oft fast weggeschwemmt.
nach ihrem tod dann die tiefe trauer. anfangs wollte ich sie wegdenken, wie ich es bei meinen eltern erfolgreich geschafft hatte: ihr geist lebt ja noch “da oben”. aber dann erkannte ich dieses denken als feigheit, mich meinem schmerz zu stellen. ich bin deinem satz “Alles was unsere Seele trübt, soll an erster Stelle nicht direkt mit unserem Kopf gelöst, sondern zuerst durchlebt werden.” unendlich denkbar. du bestätigst damit mein inneres ahnen. leider bin ich noch nicht beim auflösen des schmerzes angekommen. denke ich nicht gegen ihn an, zieht er mich immer noch brutal runter. sie war meine zwillingsschwester und ich hing/hänge wohl sehr an ihr. im buddhismus nennt man das anhaften und hat es rigoros zu bekämpfen…
ich weiss nicht hundertprozentig, wer recht hat. vielleicht geht es auch nicht um recht-haben. ich werde meinen weg suchen und hoffentlich finden.
doris