Das Labyrinth
Das Labyrinth finde ich schon lange faszinierend und vor einiger Zeit kam ich in Kontakt mit Martha Baarda. Sie arbeitet als Labyrinth-Coach in Wadenoijen (NL). Ich nahm an einem Tagesworkshop von ihr teil, wo wir uns in das klassische Labyrinth vertiefen konnten. Im Anschluß daran liefen wir das Labyrinth, das sie in ihrem wunderschönen Garten ausgelegt hatte.

Labyrinth
Ein unvergleichbares Erlebniss
Labyrinth gehen ist ein unvergleichbares Erlebniss. Spontan fällt mir eine Waschstraße ein, durch die man hindurch geht. Doch dieses Bild gibt bei weitem nicht die liebevolle Zartheit der Energie wieder, die sich im Labyrinth befindet.
Ich began mit gehen. Man geht dabei nicht systematisch vom Außenring nach innen, zum Zentrum. Nein, man beginnt mit dem fast mittleren Ring und folgt dann einfach dem Weg. So wie wir das manchmal im Leben tun, wenn wir mit etwas beginnen und dann einfach entsprechend weitergehen. Es ist völlig unnötig, sich im Labyrinth Gedanken darüber zu machen, wie der Weg weiter geht. Er weist sich von selbst, da er vorgegeben ist.
Mein Geist ist still
Meine anfänglichen Gedanken ließ ich los. Das ging nicht gleich, doch nach ein paar Mal zu mir selbst ´mein Geist ist still´ gesagt zu haben, war das kein Problem mehr. Plötzlich bemerkte ich, daß die Fragen, die ich anfangs hatte, auf eine weiche und unkomplizierte Art in mir beantwortet wurden.
Das war wirklich eine Offenbarung. Alles was ich tat, war dem Weg zu folgen und dabei fielen die Puzzelstücke auf ihren Platz. Ich war freudig überrascht. Jetzt verstehe ich, was das Labyrinth ist: Ein Gespräch mit dem göttlichen Wesen in uns, während wir unserem Lebensweg folgen. Was will man noch mehr ?
Noch eine Runde und ich war im Zentrum angekommen, wo ich mich ausruhen und es genießen konnte, mein Ziel erreicht zu haben. Aber dann geschah etwas sonderbares; anstelle mich dem Zentrum zu nähern, entfernte ich mich davon. Hier konnte etwas nicht stimmen. Ich untersuchte mit meinen Augen den vor mir liegenden Weg, fand aber nichts.

Labyrinth
Wenn du glaubst, daß nichts mehr geht
Da stand ich nun, mitten im Labyrinth, mitten im Leben, das plötzlich eine völlig unerwartete Wendung nahm.
Langsam tauchten Schweißperlen auf meiner Stirn auf und der Atmen fing an zu stocken. Ein klassischer innerlicher Streßmoment, bei dem der Kopf beinahe eingreift.
Was machen wir nicht alles in solchen Momenten, um eine Lagebestimmung zu bekommen. Wir versuchen krampfhaft den Weg zu berechnen, um zu einer Entscheidung zu gelangen.
Eine Entscheidung, die uns Kontrolle zurück bringt, um wieder Herr der Lage zu werden.
Aber so geht das hier nicht. Tatsache ist, daß ich mich mit jedem Schritt mehr vom Zentrum entferne. Mein Denken ´tillt´ jetzt und ich bemerke eine innerliche Resignation. Mein Gott, wo bin ich eigentlich und was tue ich hier überhaupt ? Es bleibt mir nichts anders übrig, als mich zu beruhigen.
Loslassen ist der Schlüssel
Wahrheit ist, daß das Labyrinth völlig systematisch auf der Erde liegt und sich nirgends eine Kreuzung befindet, an der ich mich hätte entscheiden können. Ich konnte gar nicht anders gehen, als ich es getan habe. Das war der einzige Weg für mich und ich kann ihn nur fortsetzen, wenn ich vertrauensvoll weitergehe.
Vertrauen, daß alles gut endet, wenn ich es im Moment auch nicht verstehe. Also lasse ich mich von innen heraus führen. Alles was ich nötig habe, steht mir im richtigen Moment zur Verfügung. Ich erlaube mir jetzt, daß dies meine Wahrheit ist. Es bleibt mir nichts anders übrig als meinem Weg zu folgen.
Mein Gehen wurde ruhiger und entspannter. Es ist gleichgültig, wie der Weg weitergeht, alles kommt genauso wie es kommen muß. Großartig darüber nachzudenken bringt jetzt nichts, es trübt lediglich die Sicht und die Stimmung. Ich entscheide mich jetzt, das Labyrinth einfach ruhig weiterzugehen, manchmal im Stillen und manchmal im Gespräch mit meinem Wesen. So wie ich es anfangs getan habe, bevor ich an diese innere Kreuzung kam.
Ich werde getragen
Ich beschließe, mich jetzt noch vertrauensvoller vom Leben tragen zu lassen, einfach meinen Weg zu gehen. So gelange ich schließlich inspiriert ins Zentrum.
Ruhe. Stille. Friede. Was für eine Erfahrung.
Nach einer Weile gehe ich den Weg wieder zurück, leichter, fröhlicher und vertrauensvoller. Ich habe meinen Lebensweg bestimmt, bevor ich hier her kam; hier auf der Erde materialisiere ich ihn lediglich noch dadurch, daß ich diesen, im vornherein markierten, Weg gehe.
Die einzige Entscheidung die ich zu treffen habe ist, ob ich meinen eigenen Weg gehe oder nicht.

Labyrinth
Ein Reinigungsritual
Das Labyrinth ist ein perfektes Reinigungsritual für unser Chakrasystem, unser Energiefeld.
Eine mystische Erfahrung, die ich jedem nur wünschen kann.
Für diejenigen die holländisch können ist hier die homepage von Martha Baarda.
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Heidrun Astrologie
Du hast das Recht völlig glücklich zu sein. Glücklich sein mußt du dir nicht erst verdienen. Es ist der normale Zustand deines Wesens und es ist dein Geburtsrecht, genauso wie die Entscheidungsfreiheit !

Hallo meng Süßet!
Daut häust täu sehr hesch geschriwen! Lis näuchemel ab “Loslassen ist der Schlüssel”, besser kaint et dir nämest säun !!
Liebe Heidrun,
Congratulations!!!! Sehr inspirierender und wohl tuender Artikel!!!!! Vielen Dank, alles Liebe,
Deine Uli