Ich bin der Pilot
Dieses Jahr dauert der Winter für mein Gefühl ziemlich lange. Aber es ist gut so, weil ich dadurch die Möglichkeit habe in mir alles sauber zu machen, selbst den unwichtig erscheinenden und kaum sichtbaren Fettfleck. Am 15. Februar erwachen die Erdenkräfte erneut und einen Tag vorher begint mit Neumond der Schneemond. Während dieses Monats werden unsere Pläne getrennt nach denen, die in diesem Jahresrhythmus ausführbar sind und denjenigen die jetzt noch nicht an die Reihe kommen.
Bei Neumond am 14. Februar steht der Mond im Sternzeichen Wassermann – unserem neuen Zeitalter, das Zeitalter des Individuums in der Gemeinschaft. Und bei Vollmond am 28. Februar steht er im Sternzeichen Jungfrau – unserer zweiten bewussten und freiwilligen Geburt auf der Erde, um mit unserem Wesen dienstbar zu sein. Dies ist jetzt eine Zeit in der wir auf unserem Platz im Lichtnetz weiter erwachen werden und unsere Aktivierung erhalten. Eine Zeit worin sich unser Bewußtsein immer mehr mit unserem Sein, unserer bewußten Anwesenheit im Hier und Jetzt verschmilzt.
Der folgende Text stammt von den Hopi Indianern und hat mich schon immer angesprochen, aber ich habe ihn noch nie so passend für den Zeitgeist gefunden, als jetzt.
“To my fellow swimmers:
There is a river flowing now very fast.
It is so great and swift,
that there are those who will be afraid.
They will try to hold on to the shore,
they are being torn apart and will suffer greatly.
Know that the river has its destination.
The elders say we must let go of the shore,
push off into the middle of the river,
keep our heads above water.
And I say see who is there with you and celebrate.
At this time in history,
we are to take nothing personally,
least of all ourselves,
for the moment that we do,
our spiritual growth and journey come to a halt.
The time of the lone wolf is over.
Gather yourselves.
Banish the word struggle from your attitude and vocabulary.
All that we do now must be done
in a sacred manner and in celebration.
We are the ones we have been waiting for.”
“An meine Schwimmkollegen:
Es gibt einen Fluß, der jetzt sehr kraftvoll fließt.
Es ist sehr groß und schnell,
daß es welche geben wird, die davor Angst bekommen weden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer fest zu halten,
und sie werden auseinander gerissen und sehr darunter leiden.
Wisse, daß der Fluß seine Bestimmung hat.
Die ältesten sagen, wir müssen das Ufer loslassen,
uns bis in die Mitte des Flusses abstossen,
und den Kopf über Wasser halten.
Und ich sage: schaue wer bei dir ist und feiere.
Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte,
dürfen wir nichts persönlich nehmen,
und schon gar nicht uns selbst,
für den Augenblick, daß wir es tun,
kommt unser spirituelles Wachstum und die Reise zum Stillstand.
Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Versammelt euch.
Verbannt das Wort kämpfen/ringen aus eurer Haltung und eurem Wortschatz.
Alles, was jetzt getan wird, muß auf eine heilige und feierliche
Art und Weise geschehen.
Wir sind die, auf die wir gewartet haben. “
Höchstwahrscheinlich wird unser weiteres Erwachen und unsere Aktivierung anders verlaufen, sich in der Materie anders ausdrücken, als wir uns das vorstellen. Wichtig ist, daß wir das Ufer loslassen, unser Denken und die Strukturen loslassen und uns mitten in den Fluß stellen, mitten in unser Sein. Laß auch die angenehmen Erinnerungen los, mit denen du dich mental immer und immer wieder verbindest. Laß sie gehen und sich im Lebensfluß auflösen. Gib dem Leben die Möglickeit, dir neue Dinge reichen zu können.

Vergib, ver-gib deinem Vater seine Mängel, gib ihm sein Energiefeld zurück, das nicht zu dir gehört, laß es los und bedanke dich. Umarme deine Mutter und bedanke dich für die Sorge, die sie auf sich genommen hat, daß du hier sein kannst. Mach in diesem Bereich sauber und betritt dann dein eigenes Raumschiff, hier bist du der Pilot.
Es findet jetzt ein Übergang, eine Umstellung in unserem Cockpit statt. Das Cockpit ist unser Bewußtsein im Hier und Jetzt. Und wir stellen jetzt von Autopilot um auf das tatsächliche selbstständige Fliegen. Was für ein Abenteuer das doch ist ! Ganz da vorne sitzen, schauen, fühlen und keinerlei Überlegungen anstellen. Lediglich anwesend sein und sehen was der Moment bringt. Keine großartigen Planungen mehr, die sind schon gemacht. Einfach einsteigen, in das Leben eintauchen und anwesend sein. Fühlen, was es uns fühlen lassen möchte, sehen was es mit sich bringt. Entscheidungen aus dem Herzen heraus treffen, in dem entsprechenden Moment – keine Minute vorher. Den Überfluß, der hier ist wahrnehmen, genießen von dem Neuen, dem noch Unbekannten und annehmen was auf unseren Weg kommt.
Das Leben kennt eine unbeschreibliche Fülle und wenn du mit deinem ganzen Bewußtsein daran teilnimmst, wirst du erkennen, daß Zeit hier nicht mehr besteht. Die ist irgendwo am Rande, am Ufer geblieben. Ein Tag ist so unfaßbar groß, voll, intensiv mit allem das gelebt wird, dies ist nicht mehr in Zeit meßbar.

Ich wollte schon immer Pilot werden, mein Licht in Übereinstimmung mit dem Höheren in die Welt bringen. Doch in mir gibt es einen Teil, der mich ständig versucht hat davon abzubringen. Dieser Teil will selber in den Pilotenstuhl sitzen, es ist mein Kopf, mein Ego, meine vielen Verhaltensmuster. Der Teil von mir, der denkt zu wissen wie alles geht, bzw. wie alles zu gehen hat, der immer mit dem Organisationsschema neben mir steht und mir einredet, daß ich mich beeilen muß. Der mir auf so viel unsagbare Arten versucht Angst zu machen, mir das Gefühl vermittelt noch nicht fertig zu sein, nicht gut genug zu sein, daß es besser gemacht werden muß.
Dieser Teil von mir hat unter gegebenen Umständen sicherlich sein Bestehensrecht gehabt, doch jetzt will ich ihn anders gebrauchen und friedvoll und in Harmonie mit all meinen Teilen leben. Ich bin der Hirte meiner Vielfalt, mit dem Lebensziel diese innerliche Herde zu einer Einheit zu bringen. Und mein Kopf ist in den Abgrund gefallen und ich habe ihn wieder zur Herde gebracht und ihm seinen Platz gezeigt. Es ist nicht der Stuhl des Piloten, sondern der Stuhl des Flugingenieurs, dessen Aufgabe es ist, die technischen Systeme zu überwachen und steuern.
Natärlich hat mein Kopf mit dieser Mitteilung keine Jubelausbrüche bekommen, hat er doch damit gerechnet, zumindest neben mir zu sitzen. Er läßt mich durch mein Denken wissen, daß er seinen Platz totlangweilig findet. Viel lieber will er wissen, was ich da so tue. Er will Spannung, Berechungen anstellen, bedenken, vergleichen, durchdenken wer wie was gesagt hat, eigentlich sagen oder machen wollte, gemeint haben könnte und wie es hätte laufen sollen, müssen oder können. Ach ja, die allgemeinen Spielchen des Kopfes mit denen er so gerne beschäftigt ist und die er mir so lange als das ´wahre´ Leben vorgegaukelt hat. Ich reagiere nicht mehr, weil ich weiß, daß er sehr schlau ist und auf alle möglichen Arten versuchen wird, mich wieder in den Schlaf zu schaukeln. Er würde alles tun, um in den Stuhl da vorne zu kommen.
All seine Verführungsversuche bleiben erfolglos, weil ich meine Aufmerksamkeit auf meiner Anwesenheit im Hier und Jetzt gelenkt habe; das ist die wirkliche Hauptstraße. Je stärker meine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt gerichtet ist, desto schneller kommt mein innerlicher Heiliger Krieg zum Stillstand. Und auch der allerkleinste Fettfleck wird dabei gesäubert. Es wäre doch unwahrscheinlich schade, wenn ich in der Luft bin und an sowas ausrutsche.
Um aber auch tatsächlich wach, anwesend zu bleiben, nehme ich mir täglich Zeit um ein wenig ruhig zu werden und in mich zu hören. Jedesmal wird mir angereicht, was ich benötige. Die nächsten Sätze sind auf diese Weise zustande gekommen und sie helfen mir um im Hier und Jetzt zu bleiben.
1) Ich will hier sein, ich will hier leben.
Den Entschluß hier sein zu wollen und hier leben zu wollen, treffe ich völlig unabhänging, von jemanden oder etwas außerhalb von mir. Ich will leben, am Leben teilhaben, unabhängig von dem was andere wollen.
2) Ich habe das Recht völlig glücklich zu sein.
Glücklich sein muß ich mir nicht erst verdienen. Glücklich sein ist der normale Zustand meines Wesens und gehört zu mir seit meinem ersten Tag. Glücklich sein ist ein Geburtsrecht, so wie die Entscheidungsfreiheit.
3) Ich forme meinem Leben, so wie ich es will.
Von Innen heraus lasse ich meine Ideen und Wünsche frei nach Außen strömen. Ich lasse sie die Form annehmen, die ich mir dafür gedacht habe, die ich gut finde und die ich erschaffe.
4) Ich tue die Dinge, die zu mir gehören und ich setze mich für sie ein.
Ich tue, was ich wirklich schön finde und was ich von mir sehen lassen will. Dafür setze ich mich ganz ein, dies sind meine Geisteskinder. Beim ersten Widerstand gebe ich noch nicht auf, bin aber etwas vorsichtiger und orientiere mich besser an den Schildern die mir den Weg weisen.
5) Ich will am großen Werke mitbauen.
In mir strömt eine enorm starke Kraft, um hier etwas tun zu wollen, um am großen Werke mitzuarbeiten, schöpfend am großen Plan mitzuwirken, meine Farben in den großen Lebensteppich einzuweben. Diese Kraft gebrauche ich, lasse mich aber nicht von ihr gebrauchen.
6) Ich darf in vollen Zügen von der Erde genießen.
Dafür muß ich nicht erst arbeiten bis zum Umfallen, um zu zeigen, daß ich es wert bin. Ich darf einfach so empfangen und genießen weil ich hier anwesend bin. Was auf meinen Weg kommt, ist für mich. Es ist ein Geschenk der Erde und ich bedanke, mich indem ich es genieße.
7) Ich gehöre zum Lichtnetz.
In meinem Wesen weiß ich das auch. Es ist jetzt wichtig, mein Licht auf die mir zugewiesene Vorrichtung zu stellen. Es ist an der Zeit mit den Tests aufzuhören, ob ich das auch wert bin.
Ich bin es mir wert geliebt zu werden.
Es gibt kein Examen, das ich bei Menschen abzulegen habe, um ihnen zu beweisen wer ich bin. Und es ist nicht nötig mir weh zu tun und davon auszugehen, das Leiden zu mir gehört und mich auf irgendeine Art erhöht. Ich bin eine wunderbare Schöpfung des Lichtes und möchte so gesehen und so behandelt werden.
9) Wir können großartige Dinge tun.
Unsere Willenskraft ist enorm stark, wir können damit alles tun. Jedes Mal wenn wir sagen, daß wir etwas wollen, drücken wir das Gaspedal in den Himmel hinein und das bleibt nicht ungemerkt. Weil unsere Willenskraft der Motor ist, der die Gedanken in die Materie bringt, ist es schon wichtig zu wissen, welcher Teil von uns auf dem Gaspedal steht.
Nimm einfach mit deiner gesamten Aufmerksamkeit in deinem Pilotenstuhl platz und bleib ruhig. Es gibt hier keine Gebrauchsanweisung, such nicht erst danach. Dein Kopf hat hier keinen Zugang, er kann hier nicht existieren und dir auch nicht helfen. Dein Kopf hat eine andere Aufgabe, laß darum deine Gedanken an Sicherheiten los. Sonst zerreißt es dich und du bleibst im Leiden gefangen.
Der Fluß kennt seine Bestimmung, sowie dein Herz sie kennt. Laß dich vertrauensvoll davon leiten und bleib mit deinem Bewußtsein im deinem Sein, im Hier und Jetzt, das ist der Schlüssel zum Fliegen. Du bist Licht und Liebe, entsprungen aus dem großen Brunnen, um dein Wesen weiter zu entfalten. Frag nicht nach dem wie, du befindest dich im Gebiet der Freiheit, genieße vom Leben und höre auf deine ruhige, innerliche Stimme. Vertrau, daß alles gut ist.
Das größte Gift das wir haben, ist der Selbstzweifel. Daraus erwächst das Selbstmitleid und mit Selbstmitleid öffnen wir nicht nur unsere Fenster, sondern auch die Türen für alle unerwünschten, unwillkommenen Wesen, die sich an unser System heften. Schließe diese Öffnungen ein und für allemal. Du brauchst niemanden, der dir etwas in dein Ohr flüstert !
Du bist ein helles Licht, das von der allerhöchsten Liebe erschaffen wurde. Die Verbindung damit befindet sich in dir, sie fließt schon dein ganzes Leben durch dich durch. Es ist die große, schöpfende Energie mit der wir unsere gesammte Kreativität zum Ausdruck bringen und die wir unter dem Namen ´Kundalini-Energie´ kennen. Der Eingang ist unser Herzen, nirgendwo anders !

Wir sind hier als Brücke zwischen Himmel und Erde. Wir sind hier um Licht zu machen, zu erst in uns selbst, so daß wir sehen können wo wir sind und wie wunderschön wir sind. Wir sind die Abbildung des Göttlichen – Engel, die in Seinem Namen hier auf der Erde arbeiten sollen. Arbeiten bedeutet, vertrauensvoll sein Wesen zu entfalten, kein ringen, kein kämpfen mehr. Unser Tun erleben wir als etwas Heiliges das wir feierlich ausführen. Es gibt nichts vordem wir Angst zu haben brauchen oder wofür wir uns schämen sollten – nichts.
Wir bekommen alles was wir brauchen, weil uns die Ewigkeit gehört.
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Heidrun Astrologie
Tue die Dinge, die zu dir gehören und setze dich für sie ein. Tue das, was du wirklich schön findest und was du von dir sehen lassen willst. Setz dich dafür ganz ein, es sind deine Geisteskinder. Gib beim ersten Widerstand nicht auf, sei aber etwas vorsichtiger und orientiere dich besser an den Schildern die dir den Weg weisen.

Liebe Heidrun,
das ist wunderschön geschrieben und trifft meine derzeitige Verfassung perfekt. Selbstzweifel sind also das größte Gift. Ich finde, Du hast alle Punkte super verständlich zusammengefasst. Habe es mir ausgedruckt und werde es weiter lesen.
Liebe Grüße Bille
liebe liebe heidrun,
danke dir für die ermutigung und die lichtspur, die du damit ziehst und die so immer breiter werden wird
ich sehe dich vor mir und freue mich,
ciao marion.