Die Geburt
Mit dem einen Bein noch im alten Stück, meinem alten Bewußtsein verbunden und mit dem anderen Bein schon im Neuen Bewußtsein, wo sich meine Mitarbeit für mich immer deutlicher abzeichnet. Dieses Neue Bewußtsein ist der Weg auf den ich gehöre, der aus meinem Innersten heraus entspringt und wodurch sich mein gesammtes Wesen entfalten kann; wofür ich her kam. Aber ganz los vom Alten bin ich noch nicht und merke unzufrieden, daß ich irgendwo noch dran festhänge. Eine äußerst unangenehme Situation, die schier unmöglich auszuhalten scheint. Ich will nichts lieber als völlig mit dem Neuen und der neu entdeckten Freiheit in mir, von der ich mich tragen lassen kann, konstant verbunden sein. Aber im Geburtskanal ist Bewegung kaum möglich.

flowforms
Im Geburtskanal bin ich völlig abhänig von meiner Mutter, von meinem Bewußtsein, das mich bis hierher hat reifen lassen. Wie gerne würde ich die Nabelschnur jetzt druchtrennen, so wie ich das schon des öfteren getan habe. Doch fühle ich, daß es dieses Mal auf eine andere Art zu gehen hat. Wie, daß weiß ich selber auch nicht. Was ich wohl weiß ist, daß diese Geburt ein ganz eigenes Tempo und einen eigenen Rhythmus kennt, worauf ich keinen Einfluß zu haben scheine.
Das Einzige was für mich zu tun bleibt, ist ruhig sein, ausbalanciert in mir selbst zu bleiben und im Hier und Jetzt anwesend zu sein. Meine gesammte Kraft dafür einzusetzen, treu mir selbst gegenüber zu bleiben, das unter allen Umständen, und verbunden mit meinem Inneren Wesen, meinem inneren Kind. Nur so kann ich jetzt sein, im Hier und Jetzt sein.
Abhängig von den täglichen Situationen und stark verbunden mit der weiblichen Seite, sollten wir uns ausbalancieren. Ausbalancieren bedeutet, sich im Gleichgewicht mit dem alten Bewußtsein befinden. Das heißt, daß auch unser aller letztes Muster, das uns an der völligen Verbindung mit unserem Wesen hinderlich im Wege steht, gesäubert werden muß. All diese alten Muster müssen für immer losgelassen werden. Nur dann kann ich den einen Fuß entgültig herausziehen und mein gesamtes Wesen ausfüllen.
Nein, das darf sicherlich nicht zu schnell gehen, geht es auch nicht. Ich höre damit auf mir weh zutun, dadurch daß ich glaube, das Gesammtbild überschauen und meine eigenen Pläne darin einbauen zu können.
Treu und jeden Tag stärker stehe ich in der Welt und tue das, was mir auf den Weg gestellt wird. Es sind alles Reflexionen die mir helfen wollen, alles Geschenke aus dem Himmel; auch wenn sie sich nicht immer gleich so anfühlen. Es geht darum, daß ich die Essenz aus meinem alten Bewußtsein liebevoll integriere, liebevoll, zärtlich und ruhig. Es ist eine Zeit des vollkommenen Loslassens und der intensiven Bewußtwerdung ´neuer´ Fähigkeiten, dich ich in mir trage und die sich mir jetzt zum Gebrauch öffnen.

Pentagram
Die große Antriebskraft die Anfang des Jahres, die meinen Zug so kraftvoll vorwärts getrieben hat, ist völlig zum erliegen gekommen. Ich erlebe lediglich noch den letzten Schwung, bis mein Zug gleich zum Stillstand kommt und ich aussteigen kann.
Die jetztige Zeit gebrauche ich dafür, um meinen Zug, mein Bewußtsein, zu reinigen. Mich ganz von den allerersten Mustern aus meiner Kindheit zu befreien. Ich greife die Hilfe die mir gerade angeboten wird mit beiden Händen, auch bin ich eigentlich mehr der Einzelkämpfer-Typ. Mein Zug soll sauber sein, so daß mich kein Karma mehr hinunter ziehen kann.
An manchen Tagen scheint es fast unmöglich, bewußt im Hier und Jetzt zu stehen. Es fühlt sich an, als ob mich eine Kraft davon abhält, es gibt keine frische Luftzufuhr mehr und ich falle immer wieder zurück. Dann bin ich zu stark mit dem Alten verbunden, welches isoliert in einer Ecke am Absterben ist. Diese Momente fühlen sich so an, als ob ich ein völlig sinnloses Bestehen leide. Meine Kraft ist aufgebraucht und ich erlebe einen klassischen ´System-Crash´. Das kommt lediglich daher, daß ich übermüdet bin oder ungesund gegessen habe und mein Körper noch keine Zeit hatte, sich zu reinigen. Zur Zeit sind das die beiden größten Gifte in unserem Leben.
Sobald ich ausgeruht einen neuen Tag damit beginne, mich auf mein Neues Bewußtsein ab zu stimmen, geht auch alles wieder ganz von selbst. Es geschehen Wunder, es kommen Menschen auf meinen Weg, die ich vor ein paar Wochen noch nicht einmal in der Ferne gesehen habe. Es bilden sich Gruppen, bei denen deutlich zu erkennen ist, daß ihre Zusammenkunft nicht von menschlicher Hand geleitet wurde.
Wirklich wunderbar ist diese Zeit ! All meine Entscheidungen habe ich schon lange getroffen, jetzt geht es darum, stark im Herzen verwurzelt zu bleiben. Das Wesen will sich entfalten, die Geburt will sich vollziehen. Darum lasse ich mir Zeit und Ruhe, und gehe liebevoll und zärtlich mit mir selber um. Bei jedem Schritt den ich mache, bleibe ich immer mir selber treu und erkenne dann, wie prachtvoll das Neue Bewußtsein sich vollzieht.
Der Himmel will nichts anderes, als daß jeder er selbst ist und unterstützt uns dabei auf alle nur denkbare Arten.
Das Lichtnetz ist ein großer Plan, in dem jeder von uns wichtig ist, jeder ! Wir sind jetzt nicht alle zufällig hier. Wir sind hier, weil wir die Übergangszeit kennen und weil wir die Werkzeuge dafür in uns tragen und gebrauchen sollen.
Wir reichen uns die Hände, dringen aber nicht ineinander ein.
Diejenigen die hören können, schließen ihre Pforten, räumen auf und ruhen in sich selbst. Vertrauensvoll halten sie Ausschau, was auf den Weg gestellt wird. Es sind wirklich unvorstellbare Zeiten und alle die sehen wollen, werden es auch.
No related posts.
Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.
Heidrun Astrologie
Du hast das Recht völlig glücklich zu sein. Glücklich sein mußt du dir nicht erst verdienen. Es ist der normale Zustand deines Wesens und es ist dein Geburtsrecht, genauso wie die Entscheidungsfreiheit !

Liebe Heidrun,
Du hast mir aus dem Herzen gesprochen.Wunderbare
Ausdruckskraft,viel Gefühl.Das Thema mit dem
Geburtskanal leuchtet mir nicht ganz ein.
Lieben Gruß Susi.