Die Auferstehung
Der kraftvolle Lebensausdruck ist wieder voll in der Natur sichtbar. Unaufhaltsam werden wir davon mitgenommen, bis wir uns dessen bewußt werden und uns in dem neuen Zyklus ausdrücken.
Diese Lebenskraft ist eine Einladung vom Leben an uns, damit wir unser Wesen weiter entwickeln können. An unserem Lebensbaum wächst ein neuer Zweig, der sich bis Mittsommer zum Himmel empor streckt, um von dort die kosmische Befruchtung zu empfangen.
An Ostern feieren wir dieses Erwachen, diese Auferstehung. Das Neue wird an der Oberfläche unseres Bewußtseins sichtbar. Die natärliche Lebenskraft preßt das neue Leben unaufhaltsam in die Materie hinein, so daß wir dieses Stück integrieren können, um uns damit weiter zu entwickeln.

Oft haben wir Pläne, die von oben aus gesehen ziemlich groß sind. So groß, daß wir uns davor erschrecken und glauben beim ihrer Umsetzung jämmerlich zu scheitern. Unsere Pläne benennen wir dann um, und es werden daraus Wünsche. Und unsere Wünsche, die gehen, für uns meist völlig unbewußt, als Bestellung in die kosmische Küche ein.
Die ersten Ergebinsse davon läßt man uns in dieser Zeit des Jahres erkennen und wir können schon mal die ersten Schritte machen. Das erkennen unserer Schritte ist vielmehr ein ´sich gerufen fülen´, als eine logische Konsequenz.
Diese Zeit kann man auch mit einem Zug vergleichen, für den wir mit dem Himmel zusammen die Schienen gelegt haben. Bist du davon überzeugt, daß du im richtigen Zug sitzt ?
Vertraust du darauf, daß die Schienen gut gelegt sind ?
Glaubst du, daß du mit den richtigen Leuten zusammen im Zug sitzt ?
Und bist du davon überzeugt, daß der Zug auch am richtigen Bahnhof anhält ?
Auf wen hörst du ? Hast du Angst oder vertraust du deiner inneren Stimme ?
Angst ermüdet dich und von Vertrauen bekommst du herrliche Frühlingsgefühle – du darfst dich frei entscheiden. Spannend ist diese Zeit, was ?
Ich liebe diese Momente des Lebens. Du kannst die Kraft des irdischen Herzschlages als den eigenen fühlen und dich damit verbinden. Fühlen, daß du im kosmischen Lebensstrom aufgenommen bist. Dich im Rhythmus dieses Zusammenspiels wiegst.
Voller Spannung schau ich, wer bei mir vorbei kommt, wer in meinen Zug ein- und aussteigt. Mit wem ich ins Gespräch komme und was sich entfalten möchte. So viele Impulse, so inspirierend und fühlbar sind diese Momente des Lebens. Genuß denke ich, und nehme tiefe Dankbarheit in mir wahr.
Entspannt können wir die Reise genießen. Alles ist auf seinem Platz und wir müssen nur noch aufgreifen, was uns auf den Weg gestellt wird. Wir sind nicht der Zug, wir lassen uns lediglich von ihm mitnehmen ! Alles was für diese Reise nötig ist, haben wir im Gepäck bei uns. Nein, wir haben nichts vergessen, alles ist griffbereit.
Am Ast ist jedes Blatt vorhanden und muß sich nur noch entfalten. Dieser Prozeß verläuft geschmeidig, daran erkennen wir die Übereinstimmung mit der himmlischen Planung.
Ostern läßt uns dieses Geschehen wunderbar erkennen:
Gründonnerstag ist der Zeitpunkt des Heiligen Abendmals. Durch dieses Ritual haben wir uns einst mit dem Christusbewußtsein verbunden und wurden in dieses Feld aufgenommen. Dies ist das Lichtnetz, mit dem wir uns duch unsere 6. Charka verbinden können. In diesem Gebiet reisen wir im Augenblick mit unserem Zug.
Am Karfreitag, dem ersten Tag, wurde Jesus Christus, bzw. das Christusbewußtsein ans Kreuz geschlagen. Das Kreuz entspricht der Ziffer 4, welche für die Erde und die Materie steht. Das Energiefeld wurde an diesem Tag in der Materie verankert, so daß wir Menschen uns damit verbinden können. Unser Wesen hierin entfalten können, unsere Schienen darin ausbreiten, um auf diese Art am Lichtnetz auf Erden mitbauen zu können.
Dann kommt der zweite Tag, der Tag der Hingabe. Wir opfern unsere Willenskraft, um weiterhin etwas Neues schaffen zu wollen, etwas Neues bedenken zu wollen, etwas ganz außergewöhnliches womit alle großen Probleme gelöst werden können. Opfern heißt in hebräisch ´korban´ und das kann man mit ´annäheren´ oder ´näher kommen´ übersetzen. Damit ist das Näherkommen zum Ursprung, zum himmlischen Vater gemeint. Hierfür werden die verschiedenen Aspekte ´geopfert´ die uns dabei hinderlich im Wege stehen. Dafür also sollen wir unsere enorme Willenskraft gebrauchen.
Der zweite Tag ist der weibliche Teil unseres Wesens, durch den wir erkennen können, daß es nicht um meinen, sonderen um Seinen Willen geht. Nicht um den meines irdischen Daseins, sondern um den meines Höheren Selbst. Wir können erkennen, daß alles schon bedacht ist und lediglich auf die Entdeckung von uns wartet. Es ist ein Tag von Hoffnung, Geduld und Vertrauen.
Dieser zweite Tag entspricht dem Einsteigen in unseren Zug.
Am dritten Tag, am Ostersonntag, feieren wir dieAuferstehung, das entfalten des Neuen. Die Kraft, die alles zum Leben erwecken kann, selbst in der dunkelsten und vielleicht hoffnugslosesten Situation. Sie läßt uns erneut ihre Anwesenheit in der Welt erkennen, durch die wir uns weiter entwickeln können. Aber jetzt als ein großer Zweig mit vielen Blättern, der direkt mit dem Baumstamm verbunden ist. Wir haben unsere Ausgangsposition von jemanden, der auf den Zug wartet, verändert in einen erfreuten Reisenden, der sich vertrauensvoll vom Leben mitnehemen läßt.
Jeder, der auf sein inneres Wesen abgestimmt ist, fühlt diesen Rhythmus und gewinnt dadurch mehr Vertrauen auf seinem Weg. Und jeder, der noch nicht darauf abgestimmt ist, dem möchte ich Mut machen, sich auf seine Intuition zu verlassen und seiner inneren Stimme zu folgen.
Im Moment ist hier, unter uns Menschen, so viel Hilfe vom Himmel um gerade jetzt auf den persönlichen Zug aufsteigen zu künnen. Es wäre außerodentlich schade, angstvoll auf dem Bahnhof zurück zu bleiben.
Nimm die himmlische Einladung an, mit dem Lebensstrom mitzufließen. Genieße die Bläten, atme die irdischen Düfte voll ein und freue dich auf die Füchte.
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Heidrun Astrologie
Du hast das Recht völlig glücklich zu sein. Glücklich sein mußt du dir nicht erst verdienen. Es ist der normale Zustand deines Wesens und es ist dein Geburtsrecht, genauso wie die Entscheidungsfreiheit !

Wenn du möchtest, darfst du hier gerne etwas dazu schreiben.
Liebe Heidrun,
sehr schön hast du das geschrieben – wie immer.
Sehr wohltuend und liebevoll. Es liest sich lebensbejahend, einfach schön.
Ich meine, es gibt allerdings auch die genaue Kehrseite davon. Diese Seite ebenso annehmen zu können, ist (für mich zumindest) ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg zu innerem Frieden …
Alles Liebe
Michael