Ich bin
Das neue Wassermannzeitalter wird durch Menschen gekennzeichnet, die wie ein Leuchtturm in der Brandung stehen und ihr Licht in die Welt scheinen lassen. Damit bauen wir an einem neuen Lichtnetz, womit vor 2000 Jahren begonnen wurde. Schau nach, ob deine Seelenfenster geschlossen sind. Viel zu oft lassen wir aus Schuldgefühlen alles in uns offen. Das ist eine völlig falsche Interpretation der Nächstenliebe. Wir sollen unseren Nächsten lieben, wie uns selbst.
Wie sehr liebst du dich selbst ?

Die Verleitung ist groß, diesen Satz umzustellen und erst mal den Anderen zu lieben, bevor wir nach uns selbst schauen. Dieser Nächstenliebe geben wir dann meist so Ausdruck, daß wir für die Menschen einfach alles machen. Auch dann, wenn wir müde sind und eigentlich überhaupt keine Lust dazu haben.
Auf diesem Weg aber gelangen wir nicht zur Eigenliebe. Meistens erreichen wir das Gegenteil. Wir machen innerlich die Anderen, für unsere Unfähigkeit nein zu sagen, verantwortlich. Eine Unfähigkeit die auf Angst basiert und uns in unserer Entwicklung nicht weiter hilft. Als Kind hat man uns mit dieser Angst in Berührung gebracht, und wir nähren sie jetzt durch unsere Unwisssenheit.
Was ist daran verkehrt, nein zu sagen ? Nein sagen bedeutet, daß man Grenzen zieht, und das ist lebensnotwendig. Stell dir einmal unser Immunsystem vor, wenn es das nicht tut, dann würden wir die ganze Zeit über krank sein. Nein sagen, wenn es aufrecht gemeint ist und nicht aus einem Rachegefühl heraus kommt oder ein Fluchtversuch ist, gibt unserem Gegenüber die Möglichkeit, selber etwas zu lernen, selber etwas zu entdecken.
Nimm niemanden diese Lehrschule weg, nur weil du sein anfängliches Leiden nicht ertragen kannst. Das hat nichts mit Nächstenliebe zu tun, sonder lediglich mit Egoismus. Hilfe kennt viele Gesichter, wir sind nicht die Einzigen die auf diesem Weg gehen. Bleib ehrlich und vor allem, bleib dir selbst treu. Schließe die Seelenfenster bei schlechtem Wetter.

Eigenliebe ist eine innerliche Überzeugung, die die meisten von uns nicht von Haus aus mitbringen und womit sie ihr ganzes Leben lang herum machen. Wir lernten von unseren Eltern, daß wir gut sein müssen und Gutes tun sollen, als ob wir von Beginn an schlecht seien und nur dadurch das wir immer unser Bestes tun, gut werden könnten. Diese Gedanken ließen früher die Klöster blühen. Ich glaube, daß dies einer der größen Denkfehler ist, die wir in unserem Leben machen können.
Niemand von uns, kein Mensch ist von Beginn an schlecht. Wir sind alle Liebe und Licht; schließlich kommen wir von dort und kehren eines Tages auch wieder dorthin zurück. Wir sind die Kinder Gottes und wenn wir selber Kinder zeugen, erleben wir dabei doch ein unbeschreibliches Glücksgefühl.
Wie muß es dann wohl die göttliche, unendliche Energie erlebt haben, als wir erschaffen wurden ?
Wenn ich dies ein kosmisches Licht- und Liebesfest nenne, dann treffe ich damit sicherlich noch nicht den Kern.
Ist dieser Gedanke nicht Grund genug, sich selbst zu lieben ?
Wir sind hier, um unser inneres Wesen auszubreiten, zu entfalten und auf diese Art unser Licht in die Welt scheinen zu lassen. Und das tun wir nicht in einer linearen Entwicklung auf dem Zeitgeschehen, nach dem Motto je älter, desto weiser.
Wir tun das lediglich durch unsere vertikalen Entwicklung auf den Spiralen der Schöpfung / Kreation. Das können wir manchmal ganz gut als Echo fühlen, zum Beispiel dann, wenn wir alle drei Jahre etwas Neues machen wollen, alle sieben Jahre umziehen wollen, alle zehn Jahre mit einem großen Transformationsprozeß beschäftigt sind usw. Diese Spiralen sind die wahren Schöpfungskräfte des Lebens und nicht unser irdischer Terminplan.

Versuch einmal Folgendes:
Setzt dich gemütlich hin und atme einige Male ruhig durch. Laß durch deinen Kopf nur die Worte ´Ich bin´ gehen, weiter nichts. Lediglich diese beiden Worte, ganz ruhig und immer wieder, wie ein Mantram. Fühl dein innerliches Licht und sei dir gewiss, daß du immer damit verbunden bist.
Mach diese Übung täglich, bis es für dich ganz selbstverständlich ist, daß Gott in dir wohnt und du in ihm ! Liebe dich, so wie du jetzt bist und liebe, was du tust. Genieße das Leben, es lehrt dich alles.
Bleib ganz bei dir und schließe deine Seelenfenster, es zieht im Moment unbeschreiblich. Du brauchst keine ‘aufbauende’ Kritik, von niemandem auch nicht von dir selber. Aufbauende Kritik gibt es nicht. Kritik ist immer negativ und hilft dir nicht weiter. Als ob du selber nicht wissen würdest, was daneben gegangen ist.
Wenn ein Kind vom Rad fällt und die Mutter zu ihm sagt: „Hättest du denn nicht aufpassen können, sieh doch nur, was du getan hast“, was lernt das Kind dann ? Hat es nicht schon dadurch genug gelernt, daß es sich erschrocken hat und durch den Schmerz der Verletzung ? Du lernst von den Menschen das Meiste, die zwar sehen, was in deinem Leben daneben geht, dich aber noch immer auf die gleiche Art lieben. Sie setzen sich nicht auf deinen Schmerzpunkt.
Vertrau dir und bleib dir selber treu, höre auf deine Intuition. Intuition ist immer ruhig und wissend. Sei dir dessen sicher, daß alles was du nötig hast auf deinen Weg kommt.
Du bekommst nichts, was du nicht bewältigen könntest und es wir dir nichts vorenthalten, was dich wachsen läßt.
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Heidrun Astrologie
Du hast das Recht völlig glücklich zu sein. Glücklich sein mußt du dir nicht erst verdienen. Es ist der normale Zustand deines Wesens und es ist dein Geburtsrecht, genauso wie die Entscheidungsfreiheit !

Liebe Heidrun,
ein schöner Artikel, meiner Meinung nach vollkommen auf dem Punkt.
Entspricht genau dem, wie auch ich die Dinge sehe.
Du hast es wunderbar in Worte gefasst.
Alles Liebe
Michael