Der Mondzyklus 2008
Jeden Monat sehen wir den Vollmond wieder am Himmel stehen. Dieses Bild macht jedesmal einen tiefen Eindruck auf uns und berührt unsere Seele. Anschließend sehen wir wie der Mond wieder abnimmt und entsprechend läßt auch unsere Aufmerksamkeit nach. Doch dann, wenn er vier Wochen später wieder in seiner vollen Glorie am Himmel steht, bewunderen wir dieses Schauspiel aufs Neue mit Erstaunen. Es berührt uns alle und hat auf den Menschen einen starken Einfluß.

Früher gab es keine künstliche Ablenkung, wie z.B. den Fernseher. Lichtverschmutzung war noch kein Thema und der nächtliche Himmel sprach stärker zu uns. Mensch und Natur waren im Gleichgewicht. Man wußte, daß man ein Teil des Ganzen war.
Der Mond wurde bewußt wahrgenommen und beobachtet. Man verglich ihn mit dem Geschehen auf der Erde und machte sich auf diese Art und Weise mit dem großen Rhythmus der Natur bekannt.
Dieser Rhythmus ist eine Wellenbewegung, die man mit der Entwicklung eines Sames vergleichen kann. In der Dunkelheit der Erde fängt dieser an seine Wurzlen zu schlagen, dann kommt ein Pflänzchen zum Vorschein und wächst. Anschließend folgt die volle Blütezeit und das Ausschütten der neuen Samen, wonach es wieder abstirbt. Diese vier Phasen kann man mit den vier Gesichtern des Mondes vergleichen: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond.
Mit dem Himmel als Kino, wird uns jeden Monat erneut der Weg des Lebens auf lebendige Art und Weise dargestellt. Dabei wird im laufenden Monat immer mit dem Ergebnis des vorherigen gearbeitet. So arbeiten wir alle in unserer Inkarnation am göttlichen Lebenswerk mit. Wir können uns bewußter werden und unser Leben besser verstehen, wenn wir uns auf die Monduhr einstimmen und diese in unser tägliches Leben miteinbeziehen.
Das tun wir folgendermaßen:
Wir schauen worum es in dem entsprechenden Mondmonat geht und und vergleichen das mit unserem täglichen Leben. Wenn wir uns im richtigen Rhythmus bewegen, dann stimmt das Thema des Mondes mit dem überein, was uns zur Zeit beschäftigt und was wir gerade tun.
Anfangs ist es vielleicht etwas schwierig, diese Übereinstimmung zu erkennen. Das kommt meist daher, daß wir gleichzeitig mit zuviel verschiedenen Dingen beschäftigt sind. Aber mit der richtigen Einstellung und ein wenig Geduld geht es dann doch ziemlich schnell.
Es gibt 12 verschiedene Mondmonate, manchmal 13, und ihre Bezeichung stimmt mit dem Geschehen auf der Erde überein. Ein Beispiel dafür ist der Eismond im Januar oder der Erntemond im September.

Der neue Mondzyklus für 2008 beginnt mit dem Neumond des Mondes der längsten Nacht, am 9. Dezember 2007 und hat seine größte Kraft um die Zeit des Vollmonds, der auf den 24. Dezember 2007 fällt. In dieser Periode geht es um einen Reinigungsprozeß und dem fertig machen für den neuen Beginn.
Danach folgt der Eismond mit der größten Kraft um Vollmond am 22. Januar 2008. Unser Neubeginn bekommt langsam Form anhand von Ideen und Wünschen, die wir in diesem Jahr zum Ausdruck bringen möchten. Es ist die Zeit von guter und tiefgehender Planung; die Zeit um unseren Samen in einen Topf zu pflanzen. In der Dunkelheit der Erde hat er dann die Möglichkeit, Wurzeln zu schlagen.
Anschließend steht uns der Schneemond zur Verfügung mit seiner stärksten Kraft um Vollmond, am 21. Februar 2008. In dieser Zeit wird eine Scheidung von den Plänen vorgenommen, die man jetzt in die Realität umsetzen kann und denen die sich (noch) nicht realisieren lassen. Es hat keinen Sinn, um in diesen Prozeß aktiv eingreifen zu wollen, denn der Maßstab ist nicht irdisch. Höhere Möchte beschließen, ob sich unser Plan zeitlich in Übereinstimmung befindet mit der himmlischen Ordnung. Ob der Samen in der Dunkelheit aufgeht oder nicht, liegt in seinem Kern verborgen, wir können jetzt nichts mehr daran verändern.
Diese drei Mondmonate – den Mond der längsten Nacht, den Eismond und den Schneemond – kann man von einem höheren Niveau aus gesehen, mit der Zeit von einem kosmischen Neumond vergleichen.
Alles was in diesem Mondzyklus ein Bestehensrecht hat, sehen wir in der Zeit vom Mond des Todes in die Realität erwachen. Seine größte Kraft ist um Vollmond, am 21. März 2008. Aber unser Plan, unser Pflänzchen ist noch nicht stark genug, um gegen die Kräfte der Natur stand zu halten, es braucht noch Schutz. Der Nachtfrost, der in dieser Zeit vorkommt, kann unser Pflänzchen in diesem Stadium erfrieren lassen. Geduld und Einsicht sind jetzt gefragt, um den Plänen, die gerade beginnen wollen Sicherheit und Schutz bieten zu können. Schutz vor unseren unbewußten geistigen Ausbrüchen, die entsprechende Energien anziehen. Es ist vollkommen gleichgültig wieviel Beine man hat, alles geht nur Schritt vor Schritt.
Mit dem Mond des Erwachens hat man nun wirklich Vertrauen, daß sich alles gut entwickeln wird. Seine größte Kraft ist um Vollmond, am 20. April 2008. Wir sehen eine Entwicklung und bemerken, daß unser Plan (Pflänzchen) echte Formen annimmt. Es kann veränderliches Wetter und selbst einen kräftigen Windstoß vertragen. Alles läuft wie geplant und man fühlt, daß auch Hilfe von einer anderen Seite kommt. In uns entsteht ein großes Vertrauen, daß unser Plan mit dem göttlichen Lauf der Dinge übereinstimmt und ein Teil davon sein wird.
Eine Zeit der Freude überkommt uns während des Grasmondes mit seiner größten Kraft um Vollmond, am 20. Mai 2008. Freude am stetigen Wachstum unseres Planes, unseres Pflänzchens. Man sieht seine Schönheit und wie sie sich in der Natur spiegelt. Alles blüht und man ist zufrieden. Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Es ist eine Zeit der Entspannung und des Wohlgefallens, das sich wie ein Kribbeln im Bauch anfühlt, den meisten von uns bekannt als Verliebtheit. Eine sehr gewollte Zeit, um zu heiraten, um das Männliche mit dem Weiblichen öffentlich zu verbinden. Genauso wie wir uns in dieser Periode mit unserem Plan in die Öffentlichkeit begeben.
Diese drei Mondmonate – den Mond des Todes, den Mond des Erwachens und den Grasmond – kann man von einem höheren Niveau aus gesehen, mit der Zeit des kosmischen zunehmenden Mondesvergleichen.
Verbunden mit dem richtigen Ort, wächst unser Plan (unsere Pflanze) jetzt zu seinem vollen Vermögen aus. Es ist die Zeit vom Mond der Pflanzung, der seine größte Kraft um den Vollmond hat, am 18. Juni 2008. Es ist die Zeit von Mittsommer (der längste Tag und die kürzeste Nacht). Der Höhepunkt des Jahres, an dem wir unseren Plan (Pflanze) dem Himmel zur Befruchtung anbieten, sodaß er mit Samen gesegnet wird. Dadurch kann er sich in den gros-sen Ablauf des Lebenszyklus einf�gen. Es ist eine Zeit der innerlichen Umkehr, wir fühlen, daß unsere Arbeit einen anderen Lauf nimmt.
Im Mond der Rose kommen wir in eine ruhigere Periode. Die größte Kraft um Vollmond ist am 18. Juli 2008. Unser Tempo wird langsamer und unsere Aufmerksamkeit wird mehr auf uns selbst und unsere Entspannung gerichtet. Wir sind dankbar für den Überfluß, den wir in dieser warmen Zeit erkennen können und genießen davon. Durch unsere ruhigere Lebensweise, die mehr dem natürlichen Lebensrhythmus entspricht, haben wir eine bessere Voraussetzung, um mit den Naturwesen kommunizieren zu können; dies geht fast von selbst. Wir erkennen uns dadurch besser, wie auch unsere Arbeit und den Erfolg (Ernte), den wir haben werden.
Dadurch wird ein innerlicher Transformationsprozeß in Gang gesetzt, der mit dem Vollmond des Mondes der Wetterleuchten am 16. August 2008 seinen Höhepunkt erreicht. Die Wärme läßt langsam nach und die Schatten werden wieder länger. Die große Schubkraft in der Natur erlahmt und unsere Aufmerksamkeit wird auf diesen Zustand gelenkt, wodurch wir Einsicht in den Lebenszyklus bekommen. In dieser Zeit balancieren wir uns innerlich zwischen unserer Arbeit (Pflanze voll mit Samen) und unserem Wesen aus. Dadurch erschaffen wir innerlich eine neue Form, die unsere materielle Ernte, unseren Erfolg festhalten kann. Das innerliche Gleichgewicht entspricht einer Art spiritueller Ernte. Die Erkenntnisse bezüglich unserer Arbeit, die wir in dieser Zeit gewinnen und das Zusammenspiel davon mit unserem inneren Wesen, ist das Gefäß für den neuen Samen. (Diesen müssen wir materiell gesehen noch ernten, und er wird von uns im neuen Zyklus in die Erde gepflanzt. Hier liegt die Wurzel, ob etwas dann aufgehen wird oder nicht.)
Diese drei Mondmonate – den Mond von der Pflanzung, den Mond der Rose und den Mond der Wetterleuchten – kann man von einem höheren Niveau aus gesehen, mit der Zeit vom kosmischen Vollmond vergleichen.
Die Zeit der materiellen Ernte, welche in unsere neues Gefäß fließt, nennen wir Erntemond. Er hat seine größte Kraft um Vollmond, am 15. September 2008. Gleich wie die Schubkraft der Natur aufgehört hat, hören auch wir auf mit unserm schaffen und gehen über in das Entgegennehmen des Ertrages, unseres Erfolges. Wir nehmen die Ernte (den neuen Samen unserer Pflanze) in Besitz und werden uns darüber bewußt. Die Unsterblichkeit der Erde wird deutlich und wir erkennen die Zwischenfunktion des Samens in dem großen Lebenszyklus. Die Farbenpracht der Natur kann man als eine Art Applaus für unsere Arbeit sehen.
Während des Jagdmondes mit seiner größten Kraft um den Vollmond, am 14. Oktober 2008 beginnt langsam wieder der große Reinigungsprozeß mit seinen Herbststürmen. Wir ziehen uns zurück und werden gedrungen, um unsere Ernte zu bearbeiten. Alles wird so umgewandelt, daß es uns sättigt und unser inneres Gleichgewicht stärkt. Damit können wir den ganzen Winter überleben. In dieser Zeit findet ein Gährungsprozeß statt, der die Ernte in kleinere, mundgerechtere Stücke aufteilt.
Alles was nicht in eine entsprechende, leicht verdauliche Form übergegangen ist, und keine sättigende Funktion übernommen hat, stirbt in der Periode des Blutmondes ab. Seine größte Kraft um Vollmond ist am 13. November 2008. Wir ziehen uns völlig zurück, entsprechend der Natur und ihrer Lebenskraft. Am offenen Kamin finden wir Ruhe und Zufriedenheit. Wir werden uns unserer wahren Wurzel und unserer Feinheit gegenüber den großen Kräften in der Natur, unserer Fragilität und Verletzlichkeit bewußt. Hierbei geht es einzig und allein um´s Überleben des Wesentlichen, alles andere vergeht durch die Kälte um uns. Es ist die Zeit von Mittwinter und Weihnachten, die Zeit unserer inneren neuen Lichtgeburt.
Die natürliche Entwicklung sorgt in dieser Zeit der Reinigung dafür, daß wir sieben Mal in 19 Jahren einen extra Mondmonat haben, dieser heißt Baummond mit seiner größten Kraft um Vollmond am 12. Dezember 2008. Während dieser Zeit findet eine extra starke Reinigung statt, wobei das Alte abstirbt, um dem Neuen Platz zu machen und es mit seinen freigewordenen Kräften zu stärken.
Diese letzten vier Mondmonate – den Erntemond, den Jagdmond, den Blutmond und den Baummond – kann man von einem höheren Niveau aus gesehen, mit der Zeit des kosmisch abnehmenden Mondes vergleichen.
Wenn wir den Rhythmus von dem höheren Niveau betrachten, werden wir feststellen, daß jedes Mondjahr hier auf der Erde, ein kosmischer Mondmonat ist. Nochmals kurz zusammengefaßt:
Der Mond der längsten Nacht, der Eismond und der Schneemond kommen überein mit dem kosmischen Neumond.
Der Mond des Todes, der Mond des Erwachens und der Grasmond kommen überein mit dem kosmischen aufgehenden Mond.
Der Mond der Pflanzung, der Mond der Rose und der Mond der Wetterleuchten mit dem kosmischen Vollmond.
Der Erntemond, der Jagdmond, der Blutmond und der Baummond entsprechen dem kosmischen abnehmenden Mond.
Diese kosmischen Mondmonate können wir am besten umschreiben mit dem Wort Zeitgeist. Das Ablesen des Zeitgeistes läßt sich nicht mehr auf die Weise tun, daß man einen Vergleich zieht zwischen Mondrhythmus und Geschehen auf der Erde. Um den Zeitgeist zu verstehen, muß man in die kosmischen Gebiete eintauchen, vorbei an unserer Sprache mit Worten. Dann kommen wir in die Gebiete der Zahlen und der Symbole.
(Man lese hierzu: VERTIKALE SPRACHEN)
Wer mehr über den Mond lesen will, dem empfehle ich das Buch Vom richtigen Zeitpunkt von Johanna Paungger und Thomas Poppe.
Einen interessanten Aspekt über den Mond findet man in dem `Plejadischen Kursbuch` von Barbara Hand Clow, erschienen im Goldmann Verlag.
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Heidrun Astrologie
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