Die Inkarnationsmatrix
Unser Elternhaus ist die Wurzel der menschlichen Rasse und auf höherem Niveau auch die Wurzel unseres Seelenstammes, eigentlich des Menschenstammes überhaupt. Die verschiedenen Rassen kennen wir alle. Sie sind durch ihren geografischen Ursprung gekennzeichnet und haben nichts mit der ihr innewohnenden Seele zu tun. Diese Tatsache ist anscheinend noch nicht jedem bekannt.
Die Rassen, von ihrem Erscheinungsbild her, sind Träger unserer gemeinsamen Kultur. Sie haben unterschiedliche Öffnungen, durch die sie sich mit der Akasha-Chronik (der irdische Bibliothek) verbinden.

Anfang des 20. Jahrhunderts haben viele Gelehrte Versuche unternommen, die Menschen in verschiedene Rassen einzuteilen. Leider hat dies zu völlig absurden Ideen geführt. Dazu kam noch ein Machthunger, was dann zu unmenschlichen Aktionen während des 2.Weltkriegs führte.
Es haben sich während der Zeit nicht menschliche Wesen in schwachen und ungeduldigen Seelen ausgelebt. Dadurch ist dieses Thema aus unserem Bewußtsein gewichen und hat nie mehr “auf normalem Wege“ zurück gefunden. Niemand traut sich jetzt noch etwas darüber zu sagen, ohne Angst haben zu müssen, in die Nähe von Nazis gerückt zu werden. Es ist ein Tabu geworden und völlig unübersichtlich. Eigentlich gibt es niemanden mehr, der noch etwas von einer Einteilung versteht.
Zwischenzeitlich dürfte jedem bekant, bzw. sollte jedem sein, daß ein Mensch aus anderen Gebieten der Erde nicht persè besser, schlechter, dümmer oder intelligenter ist. Diese Eigenschaften haben nichts mit dem Körper zu tun, den sich eine Seele zum Inkarnieren ausgesucht hat.
Aus geistiger Sicht gesehen sind wir letztendlich alle gleich. Die Essenz eines jeden von uns ist Licht und Liebe, wir sind alle Kinder Gottes. Die Absicht ist, daß sich jeder Mensch bewußt mit seinem Wesen, seiner Essenz verbindet. Dadurch kann unser Höheres Selbst erst wirklich aktiv durch uns hindurch auf diesem Planeten arbeiten.
Die Seelenentwicklung von Menschen aber ist ganz und gar nicht das Gleiche. Hier gibt es sehr wohl Unterschiede. Genauso wie es auf der Erde verschiedene Rassen gibt, genauso existieren im seelischen Bereich verschiedene Seelenstämme. Gott sei Dank ist das so !
Wir sind alle miteinander verbunden und gerade durch diese Unterschiede kommt ein gegenseitiges Zusammenspiel zustande, daß uns wachsen läßt. Die Natur ist auch hier wieder ein perfekter Spiegel.
Stell dir vor, es gäbe keine Vielfalt, keinen Unterschied und alles würde sich lediglich auf seinem Platz bewegen ohne einen Austausch, ohne ein Zusammenspiel: der Regen wäre vom Grundwasser getrennt, die Tiere von den Pflanzen, der Mensch vom Rest. Würde dann überhaupt noch etwas existieren ?
Gerade dadurch, daß wir voneinander abweichen und uns durch Gegensätze wieder anziehen, gerade dadurch kann eine “Befruchtung“ stattfinden, kann etwas wachsen und blühen und zu seiner Zeit Früchte tragen, den ganzen Lebenszyklus durchlaufen.
Hat nicht alles einen Platz entsprechend seiner Beschaffenheit und ein Zusammenspiel entsprechend seinen Bedürfnissen ?
Und ist denn nicht gerade dadurch die Evolution gewährleistet ?
Wie sind wir untereinander verbunden ?
Erfolgt dies denn alleine durch die gleiche Nationalität ?
Oder geht es mehr um ein gemeinsames Ziel, das keine Landesgrenze kennt ?
Oder sind es vielleicht die verwandten Seelenschwingungen, die sich automatisch miteinander verbinden, sobald sie aufeinander treffen ?
Wenn ich von der Weisheit der Zahlen ausgehe, kann es nicht anders sein, daß in 7 menschlichen Rassen 12 verschiedene Seelenstämmen inkarnieren. Mit der Zahl 12 ist die Vollkommenheit im Seelengebiet und mit der Zahl 7 die Vollkommenheit auf der Erde gemeint.
Die Seelenstämme kann man nicht statisch einteilen, also mit unserem horizontalen Denken kommen wir hier nicht weiter. Wir müssen uns zu den Analogien wenden, müssen vertikal denken, dann können wir erkennen, daß es bei den Seelenstämmen deutlich um das Handeln in moralischer Hinsicht geht und nicht so sehr um großartige Aktionen.
Moralisches Handeln ist für mich eine Tat, die mit meinem Gewissen übereinstimmt. Das Gewissen ist das Echo, welches ich aus dem göttlichen Gebiet in mir klingen höre. Und weil das klar, liebevoll und zart ist, soll auch mein Handeln rein und liebevoll sein und für alle Beteiligten Freiheit beinhalten.
Wenn wir Schwierigkeiten haben, uns unter den Menschen zu orientieren, müssen wir einfach unser Blickfeld verändern, müssen nach den Handlungen, den Taten von Menschen sehen; nicht nur auf die schönen Worte hören. Das Zitat von Jesus: „ An den Früchten erkennt man den Baum,“ finde ich ausgesprochen zutreffend.
Wir inkarnieren nach kosmischen Gesetzen. Zwischenzeitlich weiß ich, daß das erste, dritte, fünfte usw. Kind zu dem Seelenstamm des Vaters gehört und durch das Verhaltensmuster der Mutter hindurch inkarniert. Das zweite, vierte, sechste usw. Kind komt vom Seelenstamm der Mutter und inkarniert durch das Verhaltensmuster des Vaters.
Innerhalb dieses Rahmens entwickeln wir uns in dieser Inkarnation weiter und dies ist auch der Grund, warum wir gerade diese Eltern ausgewählt haben; nur sie können uns jetzt diesen Rahmen zur Verfügung stellen.
Anhand dieser Inkarnationsmatrix flechten wir am Menschenstamm auf der Erde weiter, oder besser gesagt an dem Seelenstamm zu dem wir gehören, wodurch wir wachsen und reifen.
Jetzt ist es ja gar nicht mehr so schwer, dahinter zu kommen, das wievielte Kind man ist und somit seinen Seelenstamm und das Verhaltensmuster mit dem man sich verbunden hat, heraus zu finden. Meistens übt die Familie des Seelenstammes eine andere Anziehungskraft auf uns aus, sie ist uns vertrauter und wirkt auf uns beruhigender. Wohingegen man von der Familie, die unser Verhaltensmuster repräsentiert, mehr Dinge lernt, die man in dieser Inkarnation nötig hat, darum ist sie für uns interessanter und anregender.
Was mir in meiner therapeutischen Arbeit auffällt ist, daß die größten Probleme bei Menschen dann entstehen, wenn keine Balance, kein Gleichgewicht mit den Eltern vorhanden ist. Damit meine ich jetzt bestimmt nicht, daß man einen Strich unter alles zieht, was man in seiner Kindheit – Jugend mitgemacht hat, sondern vielmehr, daß man sein “Verletzt-sein“, Wut, Agressionen und Frustrationen verarbeitet. Dies bleibt keinem von uns erspart. Und je mehr wir uns davor verschließen, desto härter werden wir und desto schwieriger ist es, unsere innere Stimme zu vernehmen und das innerliche Gleichgewicht zu finden.
Befindet man sich mit dem Elternteil des Seelenstammes nicht im Gleichgewicht, dann gleicht das Leben meist einer erschwerlichen Suche nach dem Lebenssinn, bishin zu einer Entschuldigung der Anwesenheit auf der Erde.
Befindet man sich mit dem Elternteil des Verhaltensmusters nicht im Gleichgewicht und schleppt man dies als eine verborgene Last mit sich mit, dann hat man Schwierigkeiten seine Lebensaufgabe zu finden; das Leben gleicht dann einem Gärtner ohne Werkzeuge.
Durch das Ansehen unserer Kinderfoto´s und Lesen unseres Tagebuchs können wir uns wieder erinneren, fallen uns wieder Erlebnisse ein, die wir vergessen oder verdrängt haben. Ich finde das eine wunderbare Art, die Vergangenheit zu sich sprechen zu lassen; wir schlagen in unserer eigenen Biografie nach. Selbst weiß man anfangs nichts mehr von früher, so lehrt die Erfahrung, daß wenn man sich wirklich dafür öffnet, uns eins nach dem andern wieder einfällt.
Glücklicherweise gleicht keiner dem Anderen – das soll auch nicht so sein. Jeder soll sich nach seiner eigenen Beschaffenheit entfalten können – genauso wie die verschiedenen Blumen, jede in ihrer Umgebung und alle im gemeinsamen Garten, den wir Erde nennen.
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Heidrun Astrologie
Tue die Dinge, die zu dir gehören und setze dich für sie ein. Tue das, was du wirklich schön findest und was du von dir sehen lassen willst. Setz dich dafür ganz ein, es sind deine Geisteskinder. Gib beim ersten Widerstand nicht auf, sei aber etwas vorsichtiger und orientiere dich besser an den Schildern die dir den Weg weisen.

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Liebe Grüsse, Heidrun
Hallo Heidrun,
ich finde den Artikel sehr interessant, konnte dadurch einige neue Erkenntnisse gewinnen. Besonders deine Ausführungen zur Vater/Mutter-Beziehung finde ich sehr aufschlussreich.
Danke und liebe Grüsse
Michael