Jesus und Maria
Zwischenzeitlich findet sich immer mehr Lektüre über die Beiden und ich brauche nicht auch noch tiefer da hinein zu tauchen. Ich will eher einen Weg zeigen, wie wir Jesus und Maria in unser eigenes Leben integrieren können.
Für mich waren sie ein Paar und sind zusammen gekommen, um ihren Auftrag zu vollbringen. Beweisen kann ich das nicht, aber ich brauche es auch nicht, denn die Wahrheit klingt in unserem Innersten.
Wenn ich meinen gesunden Verstand gebrauche, scheint es doch viel logischer zu sein, daß sie als Paar zusammen waren, als alle Geschichten, die man uns im Laufe der Jahrhunderte erzählt hat. Jesus war ein Mann und er war keineswegs zölibatär. Er hatte eine Frau, Maria, besser gesagt Mirjam und sie haben miteinander geschlafen, genau so wie wir das tun. Sie haben zusammen gelebt, so wie wir und das wollten sie auch. Es ist absolut nichts Unheiliges daran, auf diese Art und Weise über sie zu denken.
Im Laufe des außergewöhnlichen Leben Jesu, hat auch er Übungen gemacht, um den Zustand des Christus zu erreichen. Christus (griech.) oder auch Messias (hebr.) heißt bei uns `der Gesalbte` und damit ist nicht ein einzelner Mensch gemeint, sonderen ein menschlicher Bewußtseinszustand der erreicht werden kann.
Jesus ist sicherlich besonders und absolut ein großes Vorbild; er hat diesen Zustand des Christus erreicht und hält für uns alle die Tür dahin offen. Das ist es was ihn mit uns verbindet, verbrüdert und ihn für uns unvergesslich macht. Er ist uns vorangegangen, sodaß wir folgen können. Man erwartet von uns nicht, daß wir ihn in seinem äußerlichen Leben nachtun, sondern in seiner innerlichen Entwicklung.
Die menschliche Erfindung, daß er zölibatär war, lenkt uns ab und so kommen wir auf ein Nebengleis. Auf diese Art kann man die Menschen unter Kontrolle halten und sie von sich abhängig machen. Wir beginnen gegen die Natur zu leben, weil man uns denken läßt, daß die Liebe zu betreiben oder gar daran zu denken, eine Sünde ist.
Dieses Muster arbeitet gegen uns und macht uns nicht nur körperlich, sondern auch geistig krank. Anstelle, daß wir unsere dunkele Seite mit Liebe und Vergebung heilen, machen wir sie noch böser und dunkler; etwas das in vielen Klöstern reichlich ausgelebt wurde. Heute brauchen wir nach dieser kranken und künstlich gezüchteten Art von Sex gar nicht mehr so weit zu suchen, die Pornoindustrie versorgt alle angeblichen Bedürfnisse.
Leider schläft die Gesellschaft weiter und registiert nichts. Das Zölibat hat uns sicherlich nicht Gott näher, sondern eher weiter von ihm weg gebracht.
Es ist wichtig, daß wir wieder auf die Hauptstraße kommen und die Nebenstraßen und Sack-gassen verlassen. Was wollte Jesus uns denn lernen, warum war er hier ?
Jesus, der Träger des Christus ist uns vorgegangen, um zu zeigen, daß es dem Menschen möglich ist, ein Entwicklungsstadium zu erreichen, gleich dem, das er hatte und das wir das Christusbewußtsein nennen. Ein Zustand von innerlichem Gleichgewicht, Harmonie und Frieden. Wir sind uns unserer Anwesenheit in der Liebe, im Licht und der Freiheit bewußt und verbinden uns damit.
Man kann es auch den Ruhepunkt zwischen den Bewegungen nennen, der ausbalancierte Punkt des Seins. Jede Bewegung kommt einmal an diesem Punkt vorbei und Ziel ist es, daß wir uns damit verbinden. Um in dieser Ruhe unsere Wurzeln zu schlagen und um uns hier wieder Zuhause zu fühlen. Erst dann, von hier aus erfolgen weitere Bewegungen, bis sie immer ruhiger werden und zu dem Punkt kommen, wo wir in unserem inneren Licht stehen, bewußt verbunden mit unserem Höheren Selbst.
Da wo wir uns mit allem Eins fühlen, wo die Harmonie, der Friede und die Schönheit herrscht. Wo es keinen Unterschied mehr gibt, son-dern nur noch Vielfalt, da wo die Gedanken auf dem Atem Gottes getragen werden. Ein Zustand den man `Erleuchtung` nennen kann. Jede Bewegung die hieraus fortkommt, ist im Gleichgewicht mit der Umgebung. Das Christusbewußtsein ist ein Bewußtsein, daß uns allen zur Verfügung steht, wenn wir aufrecht und mit offenem Herzen danach verlangen und das Unsere dafür tun.
Auf diese Art und Weise ist Jesus nicht mehr alleine ein Mensch, sondern ein Vorläufer, ein Symbol für den Christus in uns selbst und unsere bewußte Anwesenheit im Christusbewußtsein. Und das ist es, was er wollte, er, der Mensch, der für uns die Türe hier offen hält.

Christusbewußtsein
Denk einmal darüber nach, ist das nicht wunderschön ?
Wie kommt es denn nur, daß wir diesen Zustand so schwer erreichen können, wir die doch die Kinder Gottes sind. Wie geht das im täglichen Leben vor sich ?
Wie kann ich mich damit verbinden und darin bleiben, ohne, daß ich immer wieder aus meinem innerlichen Gleichgewicht falle oder verleitet werde, um es zu verlassen ?
Ist meine tägliche Meditation, mein Gebet und mein Bewußtsein, um ausbalanciert zu sein, genug oder muß ich noch mehr dafür tun ?
Ein geistiger Zustand ist männlich, es ist ein Gedanke, eine Idee, ein Samen der von der guten Erde begriffen werden muß, will er in das Leben eintauchen können. Das bedeutet, daß das Männliche, das auf die Erde kommen will, das lebendig werden will, von dem Weiblichen festgehalten, aufgegriffen werden muß, um in Form, in Bewegung gebracht zu werden.
Einen anderen Weg gibt es nicht um auf die Erde zu kommem. Und gerade eben das wird ja beabsichtigt. Das Christusbewußtsein will auf die Erde kommen; noch besser: es ist auf die Erde gekommen. Das hat Jesus für uns getan und es ist jetzt unsere Aufgabe, sich damit zu verbinden.
Aber ohne das weibliche Festhalten, Aufgreifen, geschieht nichts, kommt nichts zustande. Ich hoffe, daß es deutlich ist, daß sich das Christusbewußtsein ohne das Weibliche nicht auf der Erde manifestieren kann.
Wir können Maria nicht einfach mit der Geschichte einer Hure abtun; das macht überhaupt keinen Sinn und zeigt lediglich, wie wenig wir eigentlich vom wahren Christentum verstanden haben. Wenn wir Maria bei Jesus wegholen, wird den Menschen der Zugang zum Göttlichen versperrt und der Weg, um sich immer wieder damit verbinden zu können. Das Licht aber will in der Materie arbeiten, will damit schöpfen, das ist ja die Bedeutung des Menschen auf diesem Planeten.
Maria ist, von der irdischen Seite aus gesehen, die Frau von Jesus. Aber für unser inneres Wesen symbolisiert sie auch die weibliche Seite, die das Christusbewußtsein aufgreift und ihm Form gibt.
Wenn Jesus, die männliche Seite in uns, den Weg zu einem Zustand weist, dann ist Maria die weibliche Seite, die unsere Gedanken, Ideen, eben diesem Zustand hier auf der Erde Form gibt. Ganz konkret ist dieser Teil von uns unser Körper, unser weibliches Verbindungsstück mit der Erde.
Das klingt jetzt schon ziemlich einfach, und in gewisser Weise ist es das auch. Aber wenn wir ehrlich in uns schauen, wieviel wissen wir denn eigenlich von unserem Körper ?
Wie oft muß er reagieren, bevor wir etwas verändern; wie weit muß er manchmal gehen, bevor er unsere Aufmerksamkeit erringt ?
Wie oft sind wir müde und pushen ihn immer weiter um `mitmachen` zu können ?
Wie oft überlegen wir ernsthaft, was wir ihm als Nahrung geben ?
Wir Menschen, die doch so viel wissen, tun oft so viele schlechte Dinge für unseren Körper, für unsere weibliche Seite. Wenn wir nur mal hören könnten, was unsere Lungenbläschen nach einer Zigarette zu sagen haben, oder unsere Leber nach einem Übermaß an Alkohol oder Kaffee usw. Für uns sind so viele Stoffe normal geworden, die schlecht für den Körper sind. Denk nur mal an die verschiedenen Farb- und Geschmacksstoffe.
Warum glauben wir so blind an die Tests und Statistiken, die Menschen mit weißen Kitteln machen, anstelle daß wir unserer eigenen Intuition vertrauen ?
Und wie ist es mit genug Schlaf, Ruhe, die der Körper nötig hat, um sich zu regenerieren. Jeder weiß, daß der Körper sich, in Verbindung mit natürlichen Stoffen, selbst regenerieren und heilen kann (natürlich gibt es Ausnahmen).
Wieviel Zeit gönnen wir ihm im Krankheitsfall ?
Warum stressen wir uns, anstelle daß wir den Druck weg nehmen ?
Denken wir denn wirklich, daß wir auf diese Art wichtiger sind, mehr Wert sind, wenn doch alles auf die Kosten unseres Körpers geht ?
Wir machen herrlichen Urlaub um uns zu erholen, und wie steht es mit unserem Körper, wann darf er sich erholen ?
Was wissen wir überhaupt von den elektromagnetischen Feldern, die durch alle neuen Erfindungen gigantisch am Zunehmen sind ?
Wieviel laden wir unserem Körper noch auf die Schulter ? Was tun wir denn da eigentlich ?
Was wissen wir von Maria, die das alles symbolisiert ?
Wie sehr sind wir mit unserer weiblichen Seite befreundet ?
Wir können alles mögliche wollen und erfinden, aber solange wir im Körper wohnen, sind wir davon abhänig. Was haben wir dann davon, wenn wir ihn langsam aber sicher zerstören ? Was ist daran so schlecht, daß wir nicht fähig zu sein scheinen, um freundschaftlich damit umzugehen. Etwas das unser Körper sehr wohl mit uns tut; ohne viel klagen und murren dient er uns unaufhörlich und regeneriert sich in der kurzen Zeit, die wir ihm täglich dafür zur Verfügung stellen.
Der Körper, ja es klingt einfach, aber wieviel Disziplin kostet es nicht, um liebevoll und fürsorglich damit umzugehen.
Wir haben die Natur als Vorbild bekommen. Alles was wir lernen müssen, ist beobachten und zuhören. Unsere innerliche Maria-Energie resoniert mit der Erdenmutter und wenn wir uns darauf abstimmen, weist sich alles von selbst. So schwer ist es nun auch nicht, aber wenn man nichts säht, kann man auch nichts ernten.
Es liegt also alles an uns, in wie weit wir unsere innerliche Maria sich mit unserem innerlichen Jesus verbinden lassen, auf daß wir im Christusbewußtsein aufgenommen werden.
Oder glaubt jemand ehrlich, daß tägliches beten genug ist. Das Göttliche fließt in eine saubere Form, einen reinen Körper, in den Heiligen Gral woraus getrunken werden kann. Sodaß wir von dem Wasser trinken, daß Er uns gibt und ewiglich nicht dürsten, sondern das Wasser das Er uns geben wird, das wird in uns ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. (Johannes 4,14)
Es ist unsere Aufgabe, um Jesus und Maria in uns ins Gleichgewicht zu bringen.
Christusbewußtsein ist ein geistiger Zustand von Ruhe, der in der Bewegung auf der Erde zum Leben kommt. Alleine durch die Bewegung können wir schöpfen und mit dem Bewußtsein sollen wir auch schöpfen, in die Materie einwirken, mithelfen in der liebevollen und friedvollen Evolution unseres Wesens.
Es ist überhaupt keine Kunst, um als Eremit irgendwo in aller Ruhe täglich zu meditieren und sich alle möglichen Bewußtseinszustände eigen zu machen.
Die wahre Kunst besteht darin, um im täglichen Leben, in der konstanten Bewegung im innerlichen Gleichgewicht zu verkehren und von da heraus liebevoll zu handeln. Das ist die wahre Verbindung von Jesus und Maria, das Christusbewußtsein in unserem Palast.
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Heidrun Astrologie
Tue die Dinge, die zu dir gehören und setze dich für sie ein. Tue das, was du wirklich schön findest und was du von dir sehen lassen willst. Setz dich dafür ganz ein, es sind deine Geisteskinder. Gib beim ersten Widerstand nicht auf, sei aber etwas vorsichtiger und orientiere dich besser an den Schildern die dir den Weg weisen.
