Geomantie
Was ist Geomantie ? Das Wort selbst gibt uns eine gute Antwort. ´Geo´ kommt aus dem griechischen und bedeutet ´Erde´. Und ´mantie´ leitet sich vom griechischen manteía ab und bedeutet wahrsagen, wahr – sagen. Es gibt eine Rune, Mannaz, die in diesem Zusammenhang erwähnt werden kann. Mannaz bedeutet menschlich.
Es geht dabei um das Mysterium der zwischenmenschlichen Beziehung, der Beziehung des Menschen zur Schöpfung und dem göttlichen Willen. Geomantie bedeutet also die wahre menschliche Beziehung mit der Erde. Sie bringt uns die Zusammenhänge auf der Erde nahe.
Wir wohnen in unserem Körper und gebrauchen ihn, um uns auf der Erde bewegen zu können. Es geht natürlich darum, daß wir in Harmonie, im Einklang mit der Erde leben, aber dafür muß zuerst eine Auseinandersetzung mit dieser Materie stattgefunden haben.
Der Schlüssel aller Erkenntnis ist das Gleichgewicht, die Harmonie. Wenn wir uns in diesem Zustand befinden, verstärken wir die Harmonie und vor allen Dingen den Frieden auf Erden. Aber wie können wir mit etwas harmonisch umgehen, das wir nicht genauer kennengelernt und uns damit verbunden haben ?
Diejenigen die sich in innerer Balance befinden oder ein starkes erdbewußtes Muster in sich tragen, leben und arbeiten meist im Einklang mit der Erde.
Die meisten Menschen jedoch, machen sich über ihr Tun und den Lauf der Dinge keine tieferen Gedanken. Sie wissen natürlich, daß man auf diesem Planeten arbeiten soll und eigentlich möchten sie das ja auch. Nur betrachten sie die Arbeit mehr als eine Art Beschäftigungstherapie ohne ein echtes Ziel dabei zu verfolgen, außer der Befriedigung selbstgeschaffener, künstlicher Illusionen.
Arbeiten wird dadurch mehr als Pflicht empfunden, die erfüllt werden muß. Man handelt hier aus einem innerlichen Schlafzustand, den unser Autopilot steuert. Dies sind angelernte Muster, die nicht einer echten Verbundenheit mit der Erde entsprechen. In diesem Fall wird die Erde mehr zu einem Gebrauchsgegenstand degradiert, der uns grenzenlos zur Verfügung zu stehen und nur zu dienen hat. Entwurzelt, vergessen, angstvoll und arrogant erscheinen Menschen, die auf diese Art handeln und arbeiten.
Diese Einstellung läßt sich mit der einer Mutter vergleichen, die ihr Kind zwar körperlich versorgt, aber nicht weiter in dieser Aufgabe aufgeht und auch weiter nichts für ihr Kind tut. Ein entwurzelter Mensch könnte man sagen. Genauso entwurzelt sind alle Menschen die vergessen haben, daß die Erde ein lebendiges Wesen ist.
Das, was wir mit unseren Augen sehen ist ihr Körper, aber in jedem Körper wohnt eine Seele, ein lebendiges Wesen – auch in unserer Erde. Dieses Wesen ist liebevoll und fürsorglich, voll Mitgefühl, Opferbereitschaft, Gnade und Weisheit. Die Seele der Erde nennen wir Mutter Erde oder auch Erdenmutter. Sie hilft allen lebenden Wesen und rettet sie aus Not, wenn diese aufrecht darum bitten. Dies hört sie, denn ihre Sprache ist der Klang.
Im Laufe der Zeit hat man der Erdenmutter in den verschiedenen Kulturen unterschiedliche Namen gegeben. In der chinesichen Volksreligion heißt sie Kwan Yin, das bedeutet ´die, die Geräusche, Klänge sieht´. Im Buddhismus ist es die boddhisattva Avalokitesvare, was soviel wie ´nach Klängen sehend´ bedeutet. Bei den alten Griechen war es Gaia, bei den Germanen Freya und bei den Ägyptern war es Isis. Im Christentum heißt die Erdenmutter Maria Magdalena.
Ihre Sprache ist der Klang und ihr Rhythmus die Musik.
Klang ist Schwingung und in der Verbindung mit dem Rhythmus assoziert man Trommeln und Musik. Die Trommel ist ein Urinstrument, sie gibt in einem Lied den Rhythmus an, markiert den Bereich in welchem sich das Lied abspielt.
Der Rhythmus ist der Herzschlag der Erdenmutter. Ihre anderen Organe sind die verschiedenen Instrumente (Kommunikationsformen) die nach diesem Rhythmus spielen.
Geomatie ist der Schlüssel, um in diesem Orchester mitspielen zu können.
Die bekanntesten Phänomene in der Geomantie sind die Kraftplätze, die in unserem Körper den Chakren entsprechen. Die Leylines lassen sich mit unseren Meridianen vergleichen. Wenn wir in der Natur diese Plätze aufsuchen und uns damit verbinden, regen wir den Durchstrom der Lebenskraft in uns an und können diesen auf den Plätzen selbst verstärken. Liebe, Licht und Lebenskraft ist in uns am reinsten und kraftvollsten, wenn wir uns im inneren Gleichgewicht befinden. Und wenn wir das in diesen Momenten nicht sind, hilft uns auf diesen heiligen Plätzen die Erdenmutter gerne dabei.
Aber Geomantie ist noch mehr als Kraftplätze und Leylines, wie unser Körper auch mehr ist als nur Chakren und Meridiane. Es kommt darauf an, mit welchem Schwingungsniveau wir uns verbinden, mit welchem Instrument wir spielen. Es gibt in der Geomantie verschiedene Ausdrucksformen, z.B das Feng Shui, Schamanismus, die Arbeit mit dem Mondkalender, Wünschelruten laufen usw. Mit der Wünschelrute kann man übrigens hervorragend unterirdisches Wasser, Mineralien und andere Schwingungsfelder wahrnehmen.
Jede Kultur hatte so ihre eigene Art und Weise, sich mit dem Wesen der Erde zu verbinden. (Auf diesen Heiligen Plätzen stehen heute häufig unsere Kirchen !) Der Schamane ´geht auf Reisen´, der Eskimo in die Traumwelt, die Auguren haben den Flug der Vögel ´gelesen´ usw.
Geomantie / Sacrale Geometrie
Geomanten arbeiten heute mit einem Meßinstrument, wie z. B. dem Pendel, einer Wünschelrute, einem Bio- oder Geotensor oder mit ihrem sauberen Körper. Einige arbeiten ausschließlich wissenschaftlich mit ausgefeilter technischer Apparatur. Andere nehmen intuitiv wahr und gebrauchen zur Unterstützung ihrer Handlungen Steine, Kräuter, Weihrauch u.ä.
Gemessen oder wahrgenommen werden die verschiedenen Schwingungsfelder wie kosmische Bahnen, Erdbahnen (Hartmann- oder Benkernetz), elektromagnetische Felder aber auch die Anwesenheit der verschiedenen bekannten oder auch noch unbekannten Energien wie Naturwesen, Engel usw.
Wir betreiben Geomantie, wenn wir mit der Erdenmutter Kontakt aufnehmen, wenn wir mit ihr oder auch ihren Wesen ins Gespräch kommen. Dabei kann es darum gehen, wie wir mit ihr/ihnen zusammenarbeiten können, um die Umgebung mit lebendiger Energie zu versorgen.
Durch die Geomantie lernen wir unsere Umgebung und alle Bewohner der verschiedenen Schwingungsfelder besser kennen. Wir tauschen uns mit den Naturwesen aus und erkennen ihre Erscheinungsformen in der Materie. Wir werden wieder der beste Freund unseres Körpers und verbinden uns vollständig und liebevoll mit ihm; ernähren und versorgen ihn auf eine gesunde und verantwortungsvolle Weise.
Die Erde erkennen wir als ein prachtvolles Zuhause, so wie es geschaffen wurde – als ein Paradies für den Menschen.
Wir führen alle unsere Aktivitäten in vollem Bewußtsein unseres Platzes auf der Erde aus. Diese Verantwortung tragen nicht nur wir Menschen, sondern auch alle anderen Wesen auf diesem Planeten.
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Heidrun Astrologie
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